ab Juni 2025
Geistliche Gewohnheiten oder „Disziplinen“ sind regelmäßige Praktiken, durch die wir Raum schaffen, Gottes Wirken in unserem Leben zuzulassen.
Sie sind keine Leistung, durch die wir uns Gottes Liebe verdienen, sondern ein Ausdruck unserer Bereitschaft, in seiner Gegenwart zu leben.
Beispiele: Gebet, Bibellesen, Stille, Fasten, Gemeinschaft, Abendmahl, Dienen, Dankbarkeit.
1. Timotheus 4,7-8: „Übe dich selbst aber in der Gottesfurcht! Denn die leibliche Übung ist zu wenigem nütze; die Gottesfurcht aber ist zu allem nütze.“
Johannes 15,5: „Ohne mich könnt ihr nichts tun.“ – geistliche Disziplinen verbinden uns mit der Quelle des Lebens: Jesus.
Apostelgeschichte 2,42: Die erste Gemeinde verharrte in der Lehre, Gemeinschaft, Brotbrechen und Gebet.
Es geht nicht darum, Regeln zu befolgen, sondern um Beziehungspflege.
Gnade bedeutet: Gott kommt uns entgegen – geistliche Gewohnheiten sind unsere Antwort darauf.
Man „scheitert“ nicht, wenn man nicht jeden Tag alles schafft.
Gnade bedeutet: Wir dürfen immer wieder neu anfangen.
Die Disziplinen sind nicht der Weg zum Ziel – sie sind das Geschenk selbst, weil sie uns in die Nähe Gottes führen.